agentis e.K. - agentur für IT-services

agentis e.K. Guten Tag, mein Name ist Jens Wilde. Wie kann ich Ihnen helfen? Durch Projekte und Einsätze in den unterschiedlichsten Branchen, habe ich in den vergangenen 15 Jahren ein breitgefächertes Wissen aufgebaut. Mein Fokus liegt im Automotive-Bereich, aber natürlich berate ich auch Firmen anderer Branchen. Aktuelle Themenschwerpunkte: Web-Strategie-Beratung, Web-Controlling / Web Analytics, Online-Marketing und Social-Media

05. März 2010 - 23:33 Uhr

Case-Study LLC: Was ist bei dieser Rechtsform zu beachten?

Eins vorweg: Es ist nicht alles Gold was glänzt. Den Vorteil der “Limited Liability” (=Haftungsbeschränkung) erkauft man sich, durch das eingehen einer Partnerschaft, zusätzliche Abgaben, einen nicht unerheblichen bürokratischen Aufwand und die Besteuerungsvorteile eines US-Bürgers (Einkommenssteuersatz 25%) können auch nicht geltend gemacht werden. Das ist, was ich bisher rausgefunden habe (natürlich immer ohne Gewähr!):

Eine LLC bietet nur dann eine wirksame Haftungsbeschränkung, wenn es sich um “echte Geschäftspartner” handelt, nicht direkte Familienangehörige (Frau, Vater). Man kann zwar auch in einigen Bundesstaaten als Einzelperson eine “Single-LLC” gründen, dann entfällt aber die doppelte Haftungsbeschränkung, man ist dann nur geschützt, wenn die Firma verklagt wird. Wird man parallel als Inhaber der Firma persönlich haftend gemacht (was standardmäßig gemacht wird), entfällt dieser Schutz und man kann trotzdem haftbar gemacht werden.

Also wie funktioniert das Konstrukt nun operativ

Zwei Personen gründen eine “manager-managed LLC”. Einer wird zum geschäftsführenden Gesellschafter bestimmt. Der geschäftsführende Gesellschafter zahlt auf seine Einkünfte später zunächst 15,3% Sozialabgaben (in den USA), den Rest gibt er bei seiner persönlichen Steuererklärung (in Deutschland) als Einkünfte aus selbstständiger Arbeit mit an. Der nicht-geschäftsführende Gesellschafter versteuert (in Deutschland) die vollen Einkünfte als Ertrag aus selbstständiger Arbeit und braucht keine zusätzlichen Abgaben in den USA abführen. Die LLC zahlt keine Unternehmenssteuer, wenn sie in einem “Steuerparadie”-Bundesstaat ansässig ist (z.B. Florida und Nevada). » weiterlesen

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21. Februar 2010 - 09:35 Uhr

Case-Study LLC: Warum nicht einfach eine Niederlassung in den USA gründen?

Es läge natürlich auf der Hand, einfach eine unselbstständige Niederlassung in den USA zu gründen. Meine Firma existiert schon über 10 Jahre in Deutschland, also wäre es kein Problem. Aber warum sollte man das tunlichst unterlassen?

Haftung einer Muttergesellschaft für die Niederlassung in den USA

Wenn die Niederlassung verklagt wird, haftet die Muttergesellschaft in vollem Umfang. Das Prozessrisiko mag für eine große Firma kalkulierbar sein, mir würde es sofort den Hals brechen. Da ich in Deutschland als eingetragener Kaufmann agiere – also persönlich voll haftend bin – stünde mein gesamter Besitz auf dem Spiel. Fazit: inakzeptabel!

Warum eine Tochtergesellschaft (incorporation) zu gründen auch – für mich – nicht in Frage kommt?

Das wäre vergleichbar mit einer GmbH in Deutschland. Der Nachteil liegt zum einen in der Doppelbesteuerung (Ausschüttung der Gewinne aus dem versteuerten Einkommen der Incorporation, um sie in Deutschland nochmal persönlich voll zu besteuern), wenn man nicht alle Gewinne in der US-Firma belassen möchte!

Zum anderen gibt es keine Sicherheit des Investments, wenn ein Anteilseigner persönlich verklagt wird. Wenn ich also 80% der Firma besitze und verliere in Deutschland mein Vermögen, gehen die 80% der US-Firma an die Gläubiger und noch viel schlimmer: Damit auch das Bestimmungsrecht für die Belange der US-Firma. Sprich der neue Eigentümer könnte die US-Firma sofort liquidieren. » weiterlesen

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20. Februar 2010 - 10:30 Uhr

Case-Study LLC: Wie gründet man eine Firma in den USA?

Die Idee eine eigene Firma in den USA zu gründen, hatten wohl schon viele, aber was bedeutet das praktisch? Ich plane genau das zu tun: Gründung einer LLC (Limited Liability Company) in Florida. So zumindest mein – zugegeben blauäugiger – vorläufiger Plan.

Ich möchte ein wenig die Hintergründe beleuchten, warum ich mich dazu entschlossen habe und hoffe an dieser Stelle auf viele Kommentare zu meinen Recherche-Ergebnissen und Erlebnissen/Erfahrungen. » weiterlesen

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16. Februar 2010 - 11:00 Uhr

Neue Betrugsmasche: Gründer erhalten von VDUG eine Nachnahmesendung

Betrugsversuch: Gründerbrief der VDUG UG (haftungsbeschränkt)UPDATE vom 16.02. – 10:00 Uhr: Soeben kommen neue Kommentare zu diesem Beitrag rein. Scheinbar ist die Aktion so lukrativ gelaufen, dass die VDUG weiter macht! Also: WEITERHIN VORSICHT! Scheinbar wurde der Betrag gleich von 57 Euro auf 65 Euro heraufgesetzt.

UPDATE vom 20.12. – 11:30 Uhr: Der offene Betrag von 57 Euro wurde gestern auf meinem Konto verbucht. Ich habe mein Geld also zurückbekommen. Wie es bei den anderen Geschädigten aussieht, kann ich nicht sagen. Wenn jemand dies liest: ICH BITTE UM RÜCKMELDUNGEN! Bleibt mir nur nochmal darauf hinzuweisen sehr vorsichtig zu sein, wenn man gerade ein Geschäft in Handelsregister hat eintragen lassen! » weiterlesen

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23. November 2009 - 08:12 Uhr

Der BKP-Wert: Was kann man realistisch(!) mit einem Blog/einer News-Seite verdienen?

flickr-svensonsan-484862730 Die Erwartungen an die Kapitalisierung einer News-Seite sind hoch. Die Medien vermitteln den Eindruck, man kann sich als kleiner Blogger zum Multimillionär hocharbeiten. Das sind aber Einzelfälle. Die Realität sieht anders aus. Ich sehe, gerade in Businessplänen, häufig völlig überzogene Vorstellungen von Werbe-Erlösen. Aber wie soll man den Werbewert einer Webseite bewerten?

Eine Maßzahl für relistische Werbeeinnahmen: Der BKP-Wert
BKP steht für Besucher-Kapitalisierungs-Preis. Damit ist der Wert in Euro gemeint, den die Anzahl der täglichen Besucher, im gesamten Monat als Werbeeinnahmen generieren. Ein Beispiel: 2.000 Besucher/Tag x BKP 0,5 = 1.000 Euro mögliche Werbeeinnahmen pro Monat.

Aber welche Werte sind nun realistisch?
Ich bin primär im automobilen Umfeld tätig und habe die betreuten Kunden analysiert. Die ermittelten Werte haben ich gegen “branchenfremde” Webseiten geprüft und bin zu einer hohen Übereinstimmung gekommen. Bei gut 15 Webseiten würde ich allerdings nicht von einer statistisch validen Zahlenbasis ausgehen.

Meine Ergebnisse:
Die Zahlen gelten für reine Informationsportale, ohne kostenpflichtige Services oder Produktangebote/Shops!!! » weiterlesen

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05. November 2009 - 15:00 Uhr

Was weiß Google über mich? Dafür gibt es jetzt das Google Dashboard.

GoogledashboardHab gerade auf Techcrunch einen Artikel zum neuen “Google Dashboard” gefunden. Damit möchte Google die Frage vieler Google-Account Inhaber beantworten: Was weiß Google über mich?

Ich war natürlich extrem neugierig, hab mich gleich eingeloggt und muss sagen: DATENKRAKE GOOGLE! Echt abgefahren, welche Google-Dienste man so alle im Laufe der Zeit abonniert hat und wieviele Daten/Beiträge dort schlummern. Bei mir steht am Ende: “12 weitere Produkte sind noch nicht in diesem Dashboard verfügbar”. Wer hat weniger? ;-)

Positiv finde ich daran, dass alles auf einen Blick verfügbar ist und auch gleich die Deeplinks zum Ändern der Einstellungen mit dabei sind. Es hat also jeder selbst in der Hand, was man nutzt und welche Daten man freigibt. Fazit: Ich weiß jetzt, dass Google weiß, was ich letzten Sommer getan habe. ;-)

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22. Oktober 2009 - 13:40 Uhr

How big is Google?

google-acquisitionsEver wonder, what services/company´s belong to Google? Meet the boss is maintaining a map with all the aquisitions including year and type of company.

The history of Google is also described:

Back in January 1996 Google began as a research project for Larry Page, a PHD student at Stanford, who was working on the Stanford Digital Library Project (SDLP). It was his aim “to develop the enabling technologies for a single, integrated and universal digital library.” In his search for a dissertation theme, Page considered exploring the mathematical properties of the web, understanding its link structure as huge graph. His supervisor at the time, Terry Winograd encouraged him to pick up this idea, and Page was later quoted as saying this was “the best advice I ever got.” [...]

Read the full article at Meet the Boss.

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21. Oktober 2009 - 14:47 Uhr

Wordpress sicher(er) machen ist nicht schwer

flickr-titanas-wordpress-shirt Nach dem letzten Sicherheitsloch in älteren Wordpress-Versionen Anfang September, wurde viel über die Sicherheit von Wordpress gesprochen und ob man sich nicht nach Alternativen umschauen sollte.

Das habe ich getan, aber leider nichts vergleichbares gefunden, mit dem so effektiv Webseiten aufgesetzt und durch Plugins beliebig erweitert werden können. Die schiere Menge an Entwicklern, die sich mit der Erweiterung von Wordpress beschäftigen ist einfach ein wichtiger Faktor. Und je größer die Nutzergemeinde, desto schneller werden Sicherheitslecks aufgedeckt und auch behoben/gestopft.

Wenn es also keine echte Alternative gibt (zumindest für meine Anforderungen an ein CMS), bleibt nur, die Installation so sicher wie möglich zu machen:

Schritt 1: Regelmäßige Updates. Die werden im Backend postwendend angekündigt. Außerdem empfiehlt sich, den RSS-Feed von Wordpress zu abonnieren.

Schritt 2: Die “Standard-Einbruchslöcher” stopfen. Die 10 besten Tipps dazu, sind in diesem Artikel auf Blogcritics zusammengefaßt.

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17. Oktober 2009 - 13:05 Uhr

Kostenloses E-Book von Microsoft-Press für Windows 7

Gerade flattert mir eine Mail von Microsoft-Press in den virtuellen Briefkasten, dass es ein kostenloses E-Book zu Windows 7 zum Download gibt. Die Aktion geht bis zum 31.10. Das Buch gibt es natürlich auch als “Print”-Ausgabe zu bestellen:

windows-7-auf-einen-blick7 Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart von Windows 7 stellt Ihnen Microsoft Press das topaktuelle, deutschsprachige Original Fachbuch „Windows 7 – Auf einen Blick“ von Jerry Joyce und Marianne Moon kostenlos als eBook zur Verfügung:
 
Erfahren Sie auf 350 vollständig farbigen Seiten, wie sich typische Aufgaben mit Windows 7 erledigen lassen. Kurz und prägnant wird jede Aufgabe auf maximal einer Doppelseite dargestellt – mit nummerierten Schritten und in verständlicher Sprache.

» weiterlesen

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16. Oktober 2009 - 18:36 Uhr

Using Excel to get data from the Google Analytics API

flickr-till-zoltan-excel-shortcuts You just need data from Google Analytics from time to time? And you don´t need to combine it with additional informations from other sources? And it is just once or twice a month?

In that case, you may not need to wait for my workshop to build a web controlling desktop., to have the informations fast. There are several excel-solutions out there (at least down to Excel 2003) you can use to get the data quick & dirty.

Check out this article on SEOmoz.

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