Ist Crowdsourcing überbewertet? Oder gar nutzlos?
Wer das Crowdsourcing-Buch schlechthin “Wisdom of the Crowds von James Surowiecki” gelesen hat – ob im Original, oder der deutschen Übersetzung – beschäftigt sich früher oder später damit, diese “Macht” für eigene Projekte zu nutzen. Ich selbst plane seit geraumer Zeit ein Projekt, was auf der Mithilfe der Vielen aufbaut.
Umso mehr hat mich die Headline dieses Artikels auf ReadWriteWeb aufgeschreckt, der von einer Studie von Prof. Vassilis Kostakos der Carnegie Mellon University (CMU) berichtet. Die “kleine dreckige Wahrheit” ist letztendlich die Aussage, dass kleine Gruppen die größten Beiträge produzieren.
Aber diese Formel kennt man ja schon lange: 90% lesen, 9% bewerten, 1% kommentieren. Problematisch wird es, wenn es nicht um die Zusammenstellung von Wissen geht (siehe Crowdsourcing bei Wikipedia), sondern um das Einfordern von Bewertungen. Wenn also die Meinung weniger, die Wahrnehmung vieler beeinflußen könnte.
Also Entwarnung? Jein. In jedem Fall ist bei Crowdsourcing-Projekten einen nicht zu unterschätzender Anteil an Moderationsarbeit mit einzuplanen. In diesem Sinne: Happy crowdsourcing! ;-)













