Haste mal ‘nen Euro? Spenden sammeln im Netz
Nach Crowd-Sourcing kommt jetzt auch Crowd-Fundraising. Macht ja Sinn, über das Internet mit Kleinbeträgen die erforderlichen Summen aufzubringen. Mit neuen "Bezahlmethoden" wie Flattr kombiniert steht dem "schnellen Euro" also nichts mehr im Weg. Vorteil im Netz: Man sucht sich Projekte raus, die einen nachhaltig überzeugen. Ist mir wesentlich lieber als die Spendendose auf der Straße hingehalten zu bekommen, wo man nicht weiß wo das Geld tatsächlich bleibt.
Wer die Idee für ein kreatives Werk hat, nicht aber über die finanziellen Mittel zu dessen Realisierung verfügt, der kann sich über Spendenportale das notwendige monetäre Polster schaffen. Soweit der Plan. Der Erlös entspricht jedoch selten den Erwartungen.
Auch heute noch können Künstler mit viel Glück das Herz eines Förderers gewinnen, der ihnen fortan ihre Werke (und damit ihren Lebensunterhalt) finanziert. Nur leider steht der wachsenden Anzahl künstlerisch Berufener eine gleichbleibende, wenn nicht sogar sinkende Anzahl zahlungswilliger Mäzene gegenüber. Eine denkbare Lösung aus dieser Misere: Niedrigere Beträge von mehr Spendern. [Weiterlesen...]

