18. Juni 2010 - 09:05 Uhr ~ Kommentare deaktiviert

Newspass: Google will Verlagen den Traum von Bezahlinhalten erfüllen

Ein sehr lesenwerter Artikel auf Netzwertig über den geplanten Dienst Google Newspass. Wieder einmal geht es um die Monetarisierung von Inhalten der großen Verlage durch Google. Einziges Ziel: Kohle machen/Provisionen einstreichen, nach Vorbild des Apple AppStore. Ich stehe so einem Dienst sehr skeptisch gegenüber. Die Bedenken von Martin Weigert teile ich.

Google scheint sehr daran gelegen zu sein, die angeschlagenen Beziehungen mit Verlegern zu verbessern. So zumindest muss man Pläne interpretieren, über die das Blog Paid Content in Bezug auf einen Artikel der italienischen Zeitung La Repubblica berichtet: Demnach hat Google vor, Ende des Jahres unter dem Namen “Newspass” ein Bezahlsystem für Onlineinhalte einzurichten, an das sich Medienanbieter anschließen können.
 
Nutzer von Newspass erhalten der Meldung zufolge die Möglichkeit, sich bei teilnehmenden Sites mit einem universellen Zugang einzuloggen und Inhalte käuflich zu erwerben. Contentanbieter sollen frei über die Preisstruktur entscheiden können. [Weiterlesen...]

12. Juni 2010 - 12:57 Uhr ~ Kommentare deaktiviert

iPad: Hoffnungen der Verlage bis jetzt nicht erfüllt

Auf solche Meldungen hab ich "sehnsüchtig" gewartet. Der Heilsbringer, die letzte Hoffnung der Verlage - das iPad - hat versagt. Aber warum? Wenn man sich die hochgejubelte Wired-App einmal angeschaut hat, weiß man warum die User die 1:1 Umsetzung eines Magazins in eine statische App nicht honorieren. PDF´s kann ich auch auf dem PC lesen. Aber Innovationen waren ja noch nie die Stärke von Verlagen. Google Earth zeigt gerade wie man es richtig macht.

Die Hoffnungen der Verlage, dass der Tablet PC aus dem Hause Apple sich als Retter für die angeschlagene Branche erweisen könnte, haben sich bis jetzt leider nicht erfüllt. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Bericht des Magazins IT-Wire hervor. So zeigen aktuelle Verkaufszahlen der Verlage, dass der erhoffte Run auf Zeitungen und Zeitschriften für das iPad bis jetzt eher ausgeblieben ist, bzw. sich nicht in den anvisierten Umsätzen niederschlägt. [Weiterlesen...]

11. Juni 2010 - 20:00 Uhr ~ Kommentare deaktiviert

Google News and Why Human Editors Still Matter

Finally Google had to accept, that computers can not rate the quality of news. This is a great step for them. The main asset of my project AUTO Blogger is the editor´s pick. Now they try to copy that. ;-) Check out the news at Mashable.

After years of having its news generated by algorithms, Google News is testing a new “Editor’s Pick” section with publishers, enabling them to select and promote specific content to users.

The new feature — a module of content that is hand-picked by editors at partnering news organizations — with a “small percentage” of users, according to report by Megan Garber of Nieman Lab. Partners include less than a dozen publishers, such as Reuters, Slate and The Washington Post. [more...]

10. Juni 2010 - 15:52 Uhr ~ Kommentare deaktiviert

Bürgerjournalismus: tvype startet Marktplatz für Hobbyreporter

In Zeiten wo freie Journalisten mit Knebelverträgen für Ihre Fotos und Beiträge auf Hartz IV-Niveau gedrückt werden, nutzt ein neues Portal die Gunst der Stunde. Nun sollen es die "Hobby-Journalisten" richten und "Qualitätsnachrichten" liefern. Ich bin gespannt.

Heutzutage geschieht fast kein Ereignis, ohne dass es nicht mit einer Kamera festgehalten wird. Egal ob Vorfälle von globaler oder lokaler Bedeutung, egal ob peinliche Ausrutscher oder bewusste Inszenierungen, egal ob Prominenz oder Privatperson – dank ominipräsenter Handykameras werden aus Augenzeugen immer häufiger Amateur-Reporter, und landen Bilder sowie Videos innerhalb kürzester Zeit bei YouTube, Flickr, Facebook oder Twitter.
 
tvype ist ein Berliner Startup, das am Dienstag mit einem Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos online ging. Bei tvype können Nutzer Schnappschüsse und Clips hochladen, von denen sie der Ansicht sind, dass Nachrichtenredaktionen (Print, TV, Online) an diesen Interesse haben könnten. [Weiterlesen...]

14. Mai 2010 - 19:42 Uhr ~ Kommentare deaktiviert

7 Ways Journalists Can Use Foursquare

Tech-savvy journalists usually go where the crowds are, and were quick to jump on Facebook, LinkedIn, and Twitter. As Foursquare climbs toward critical mass, with over one million users, 40 million checkins, and counting, it’s also becoming a hot new tool for the digital journalist.

Last week, for example, a single checkin on Foursquare by The Wall Street Journal pushed notifications to approximately 2,600 phones during the Times Square evacuation scare. Clearly, Foursquare can no longer be considered just a game. more...

23. November 2009 - 08:12 Uhr ~ View Comments

Der BKP-Wert: Was kann man realistisch(!) mit einem Blog/einer News-Seite verdienen?

flickr-svensonsan-484862730 Die Erwartungen an die Kapitalisierung einer News-Seite sind hoch. Die Medien vermitteln den Eindruck, man kann sich als kleiner Blogger zum Multimillionär hocharbeiten. Das sind aber Einzelfälle. Die Realität sieht anders aus. Ich sehe, gerade in Businessplänen, häufig völlig überzogene Vorstellungen von Werbe-Erlösen. Aber wie soll man den Werbewert einer Webseite bewerten?

Eine Maßzahl für relistische Werbeeinnahmen: Der BKP-Wert
BKP steht für Besucher-Kapitalisierungs-Preis. Damit ist der Wert in Euro gemeint, den die Anzahl der täglichen Besucher, im gesamten Monat als Werbeeinnahmen generieren. Ein Beispiel: 2.000 Besucher/Tag x BKP 0,5 = 1.000 Euro mögliche Werbeeinnahmen pro Monat.

Aber welche Werte sind nun realistisch?
Ich bin primär im automobilen Umfeld tätig und habe die betreuten Kunden analysiert. Die ermittelten Werte haben ich gegen “branchenfremde” Webseiten geprüft und bin zu einer hohen Übereinstimmung gekommen. Bei gut 15 Webseiten würde ich allerdings nicht von einer statistisch validen Zahlenbasis ausgehen.

Meine Ergebnisse:
Die Zahlen gelten für reine Informationsportale, ohne kostenpflichtige Services oder Produktangebote/Shops!!! » weiterlesen

03. Oktober 2009 - 15:30 Uhr ~ View Comments

Richtlinien für die Social-Media-Kommunikation

Beispiel: Social-Media Guidelines der BBC

Beispiel: Social-Media Guidelines der BBC

Wer in Foren, mittels Kommentaren in Blogs, auf Twitter, Facebook, etc. kommunizieren will, sollte sich vorher(!) Gedanken darüber machen, was die eigentliche Zielsetzung ist und wie man “dort draußen” wahrgenommen werden möchte. Für Einzelpersonen ist das nicht schwierig, geht es doch um die Selbstvermarktung und da darf man ggf. etwas “eckig” sein.

Für Firmen entpfiehlt es sich jedoch, entsprechende Richtlinien festzulegen, was in der “Social-Media”-Kommunikation erlaubt ist und viel wichtiger: Was nicht! Denn woher soll der einzelne Mitarbeiter wissen, wo die Grenze zu ziehen ist. In Verlagen gab es bisher die Schlußredaktion, die den Stil vorgab und die ausdrucksweisen der verschiedenen Redakteure “nivellierte”. Auch die Marketingabteilungen haben entsprechende Vorgaben, welche Botschaften gesendet werden sollen.

Natürlich muss jede Firma für sich allein entscheiden wie letztendlich die Richtlinien aussehen, aber man kann ja für den Anfang mal schauen, wie es andere machen. Auf Social Media Governance ist eine Liste mit über 100 Beispielen von namhaften Firmen, Organisationen und Social-Media-Persönlichkeiten zu finden, die einen guten Einstieg in das Thema darstellt.

UPDATE: Gerade auf Mashable gefunden – 3 Richtlinien die man “klauen” sollte. ;-)

16. September 2009 - 16:45 Uhr ~ View Comments

Google Fast Flip – Online in Offline-Artikeln blättern

Screenshot: Google Fast Flip

Screenshot: Google Fast Flip

Mit Google Fast Flip startet Google nun den Großangriff auf die offline verfügbaren Artikel. Angezeigt werden aktuell ausgewählte Inhalte von knapp 50 zum Teil namhaften Publikationen aus den unterschiedlichsten Bereichen. So z.B. die New York Times, Washington Post, Newsweek, aber auch Special-Interest-Magazine wie Marie Claire oder Elle.

Der Clou: Google beteiligt die Verleger an den erzielten Werbeeinnahmen! Scheinbar hat man verstanden, dass die Verlage auch “leben” müssen und da sie es selbst nicht gebacken bekommen, springt der große Riese in die Bresche, um sich natürlich weiterhin ein großes Stück vom Kuchen zu sichern. Denn was passiert, wenn die Verlage es tatsächlich schaffen sollten ihre Inhalte selbst zu vermarkten und den Suchroboter aussperren würden?

Es bleibt spannend. Einfach mal anschauen: Google Fast Flip