Web-Controlling / Web Analytics (mit Hilfe von Google-Analytics und anderen Web-Analyse-Tools)

Controlling gibt es auch für´s Internet

Das Thema “Controlling im Internet” ist noch nicht wirklich in den Köpfen der Verantwortlichen angekommen. Für mich unverständlich, denn wer seine “Buchhaltungszahlen” intensiv auswertet und sich ggf. sogar einer Controller leistet, sollte dies auch mit den Zugriffsdaten der Webseite tun, denn dort liegen erhebliche Potenziale verborgen.

KPI = Key Performance Indicators

Jede Webseite hat eine andere Zielsetzung. Daher sollten die wichtigsten “Erfolgskennzahlen” = Key Performance Indicators = KPI´s, individuell auf die Reporting-Bedürfnisse des Kunden abgestimmt sein. Zwar gibt es Basiskennzahlen wie PI´s (page-impressions = Seitenaufrufe) und Visits (Besuche), diese sind aber nur ein grober Anhaltspunkt und taugen nicht für eine qualitative Analyse. Dazu müssen weitere Daten hinzugegezogen werden, wie Besuchszeit, Wiederkehrer-Quote, Herkunft des Besuchers (Suchmaschine, verweisende Links, direkte Eingabe der URL) und noch viele weitere Informationen:

Verschiedene Datenquellen zusammenführen: Das “Dashboard”

Natürlich kann man nicht jeden Tag umfangreiche Auswertung durchführen, aber die definierten KPI´s sollte man im Blick haben. Dazu wird ein “Dashboard”, also quasi eine Übersichtsseite mit den Kennzahlen erstellt.

Hier besteht auch die Möglichkeit, Daten aus anderen Quellen mit einfließen zu lassen, z.B. Ad-Server-Daten, Daten aus dem Warenwirtschaftssystem, der Finanzbuchhaltung, kurzum aus allen Datenquellen die relevant erscheinen. Natürlich muss hierfür ein entsprechendes Berechtigungskonzept entwickelt werden, denn der “einfache” Mitarbeiter soll natürlich keine Firmengeheimnisse auf dem silbernen Tablett serviert bekommen.

Auch kann mit Web-Controlling endlich die Leistung der geschalteten Werbung dokumentiert und verbessert werden, denn jegliche Art der Online-Werbung ist messbar! Damit wissen Sie genau, ob und wieviel eine Werbemaßnahme gebracht hat. Etwas was in der klassischen Werbung fast unmöglich ist.

Nur wer die richtigen Fragen stellt, erhält wertvolle Informationen

Gerade am Anfang ist der Aufbau eines solchen “Dashboard” sehr mühsam und die Kreativität bei der Auswertung von Zahlen muss sich erst entwickeln. Aber nach einer Anlaufphase stellen immer mehr Entscheider und Umsetzer fest, das Fragen die bisher aus dem Bauch beantwortet wurden, nun mit Zahlenmaterial verifiziert werden können. Das schafft Vertrauen.

Dann ist es Zeit die erhobenen Daten zur Optimierung der Abläufe zu verwenden: Potentiale aufdecken – Verbesserungen durchführen – Nachweislich den Erfolg dokumentieren – Resourcen einsparen.

Die Frage ist nicht, ob Sie Web-Controlling nutzen sollten, sondern ab wann Sie “endlich” Arbeitszeit und Geld einsparen wollen.

Und für jeden ganz persönlich: Ob Sie zukünftig Ihre (Baugefühl-)Entscheidungen mit Zahlenmaterial untermauern wollen!

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